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Shareboxed

Einen FTP-Server für Shareboxed einrichten

Shareboxed lädt direkt auf einen FTP-Server: ein NAS, den Speicher, der zu deinem Hosting gehört, eine Kiste, die jemand in der IT am Laufen hält. Dateien behalten ihre eigenen Namen in einem Ordner, den du mit jedem FTP-Client durchsehen kannst.

Feld Wert
Server der Host, ohne Schema
Security welches TLS der Server spricht, siehe unten
Port leer lassen für 21 (990 für TLS on its own port)
Username + Password ein Account, der schreiben darf
Folder optional, ein Verzeichnis, in das geschrieben wird

1. Die richtige Art von TLS wählen

Einstellung Was es bedeutet Üblicher Port
TLS Die Verbindung startet unverschlüsselt und wird vor dem Passwort hochgestuft. 21
TLS on its own port Verschlüsselt ab dem ersten Byte. Auf NAS-Geräten weiterhin üblich. 990
None Gar keine Verschlüsselung. 21

Versuch es zuerst mit TLS. Scheitert der Test am Endpoint, nimm TLS on its own port. Wähle None nur für einen Server im eigenen Netz: das Passwort und jedes Byte reisen lesbar.

2. Die Zugangsdaten finden

  • Ein Hosting-Account (cPanel, DirectAdmin, Plesk): die Seite FTP accounts. Lege einen eigenen Account für Shareboxed an und richte sein Home Directory auf den Upload-Ordner.
  • Ein NAS (Synology, QNAP, Unraid): aktiviere den FTP-Dienst und lege einen Benutzer mit Schreibrechten auf genau einen freigegebenen Ordner an. Synologys FTPS (explicit) ist hier die Einstellung TLS.
  • Ein Server, den du selbst betreibst: jeder Benutzer, der in das Verzeichnis schreiben darf. vsftpd und pure-ftpd können beide explizites TLS mit einem Let's-Encrypt-Zertifikat.

3. Den passiven Portbereich öffnen

Uploads laufen im Passive Mode: der Server nennt einen zweiten Port und Shareboxed verbindet sich dorthin. Ein Server hinter der eigenen Firewall braucht diesen Bereich offen und muss seine öffentliche Adresse bekannt geben (pasv_min_port/pasv_max_port bei vsftpd, Passive port range auf einem NAS). Ohne das gelingt der Login und jede Übertragung hängt.

Keine teilbaren Links

Der Schalter Sharing wird für FTP nicht angeboten. Ein Download-Link funktioniert, weil sich eine Anfrage für eine Datei signieren lässt, ohne den Account herauszugeben. FTP hat nichts, womit sich signieren ließe. Verweise Empfänger auf das, was das Verzeichnis ohnehin schon über HTTP ausliefert, oder nimm eine S3- oder R2-Verbindung für Stapel, die einen Link brauchen.

Wenn etwas nicht funktioniert

Drücke zuerst Test Connection. Was dort stehen kann:

Test Connection meldet Lösung
Missing credentials Das Feld Username oder Password ist leer oder wurde nicht gespeichert.
Invalid endpoint Tippfehler im Server, oder die falsche Art von TLS: probier die andere TLS-Einstellung und prüfe das Zertifikat.
Invalid credentials Der Server hat diesen Benutzernamen und dieses Passwort abgelehnt.
Insufficient permissions Der Ordner existiert nicht, oder dieser Account kommt nicht hinein.
Not reachable Auf diesem Host und Port hat nichts geantwortet: ein Tippfehler, eine Firewall, oder ein Server, der nur in einem anderen Netz auflösbar ist.

Eine weitere, die erst später auftaucht:

  • Der Test läuft durch, Uploads hängen bei 0 %: der passive Portbereich ist zu, oder der Server gibt eine private Adresse bekannt. Siehe Schritt 3 oben. Das ist eine Server-Einstellung, nichts, was ein Client umgehen kann.